Internationales Symposium „Informationsfreiheit unter Druck – Kurswechsel oder Chance?“ am 28. September 2026 in Potsdam
- Erschienen am - PresemitteilungAm 28. September 2026 veranstaltet die Landesbeauftragte für das Recht auf Akteneinsicht das Internationale Symposium
„Informationsfreiheit unter Druck – Kurswechsel oder Chance?“
Es findet zwischen 9:00 und 17:00 Uhr im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, statt.
Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Berichterstattung und Teilnahme herzlich eingeladen. Das Programm ist in unserem Internetangebot veröffentlicht:
https://www.lda.brandenburg.de/lda/de/internationales-symposium-2026/
Die Veranstaltung findet in einem für die Informationsfreiheit turbulenten Jahr statt. Erst wurde das Berliner Informationsfreiheitsgesetz im Schnellverfahren um eine sehr weitreichende Ausnahme zum Schutz der Kritischen Infrastruktur ergänzt. Auch weitere Bundesländer planen Einschränkungen – darunter Brandenburg. Außerdem hat das Bundeskabinett im Sommer beschlossen, das Informationsfreiheitsrecht massiv zu reduzieren und beispielsweise den Informationszugang nur noch zu gewähren, wenn ein berechtigtes Interesse dargelegt wird.
Wie ist diese Entwicklung im internationalen Kontext einzuschätzen? Dieser Frage geht das Internationale Symposium nach. Wir haben Expertinnen und Experten aus der Europäischen Union, dem Sekretariat der Aarhus-Konvention, der Ukraine, aus Portugal, Großbritannien und Deutschland eingeladen, ihre Einblicke und Erfahrungen mit uns zu teilen.
Die Landesbeauftragte, Dagmar Hartge, steht während der Konferenz für Gespräche mit Medienvertreterinnen und Medienvertretern gern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung.