Internationales Symposium „Informationsfreiheit unter Druck – Kurswechsel oder Chance?“ am 28. September 2026 in Potsdam: Programm und Einladung
Veranstaltungsort
- Standort:
- Staatskanzlei des Landes Brandenburg
- Zusatzname 1:
- Brandenburg-Saal
- Straße:
- Heinrich-Mann-Allee 107
- PLZ Ort:
- 14473 Potsdam
- URL:
- Website
Thema
Die Informationsfreiheit muss sich in Deutschland und Europa verstärkt gegen Kritik verteidigen. Sicherheitsbedenken, Bürokratieabbau und Sparmaßnahmen haben teilweise bereits zu einem Rückbau in der Gesetzgebung geführt. Ihr Wert als demokratisches Kontroll- und Bürgerrecht gerät dabei oft in den Hintergrund. Für das Symposium haben wir internationale Expertinnen und Experten eingeladen, um über erfolgreiche Strategien zu berichten. Ihre Perspektiven bieten Einblicke in Rechtsentwicklung und Praxis der Informationsfreiheit, die auch für Deutschland und Brandenburg von Interesse sind.
Programm
-
09:00 Uhr
Eröffnung
Dagmar Hartge
Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Kleinmachnow (DE) -
Grußwort
Dr. Jan Redmann
Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Potsdam (DE) -
09:30 Uhr
Ist das Recht auf Informationsfreiheit in der EU noch zeitgemäß? 25 Jahre EU-Verordnung über den Zugang zu Informationen
Markus Spoerer
Generalsekretariat des Europäischen Rates und des Rates der EU, Brüssel (BE) -
Zugang zu Umweltinformationen auf der Grundlage der Aarhus-Konvention: Trends der Umsetzung, Herausforderungen und Chancen
Maryna Yanush
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, Sekretariat der Aarhus-Konvention, Genf (CH) -
11:00 Uhr
Kaffeepause
-
11:30 Uhr
Zugang zu Informationen unter dem Kriegsrecht
Yuliia Derkachenko
Vertreterin des Beauftragten für Informationsrechte im Sekretariat des ukrainischen Parlamentsbeauftragten für Menschenrechte, Kyjiw (UA) -
Anleitung, Buße und Verdammnis der Verwaltungstransparenz in Portugal
Tiago Fidalgo de Freitas
Forschungszentrum für öffentliches Recht / Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Lissabon, Lissabon (PT) -
13:00 Uhr
Mittagspause
-
14:00 Uhr
Informationsfreiheit im Vereinigten Königreich: Mit Druck umgehen und Chancen optimal nutzen
Warren Seddon
Leiter der Abteilung für Informationsfreiheit und Transparenz, Behörde des Informationsbeauftragten, Manchester (GB) -
„Wir haben dem nichts hinzuzufügen“ – Journalistische Auskunfts- und Informationsrechte und ihre Bedeutung für Recherchen bei Behörden
Dr. Jost Müller-Neuhof
Rechtspolitischer Korrespondent und Syndikusrechtsanwalt, Der Tagesspiegel, Berlin (DE) -
15:30 Uhr
Kaffeepause
-
16:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten
Benjamin Lassiwe, Moderation
Landespressekonferenz Brandenburg e. V., Potsdam (DE) -
17:00 Uhr
Schlusswort
Dagmar Hartge
Ende der Veranstaltung
Imbiss
Die Informationsfreiheit muss sich in Deutschland und Europa verstärkt gegen Kritik verteidigen. Sicherheitsbedenken, Bürokratieabbau und Sparmaßnahmen haben teilweise bereits zu einem Rückbau in der Gesetzgebung geführt. Ihr Wert als demokratisches Kontroll- und Bürgerrecht gerät dabei oft in den Hintergrund. Für das Symposium haben wir internationale Expertinnen und Experten eingeladen, um über erfolgreiche Strategien zu berichten. Ihre Perspektiven bieten Einblicke in Rechtsentwicklung und Praxis der Informationsfreiheit, die auch für Deutschland und Brandenburg von Interesse sind.
Programm
-
09:00 Uhr
Eröffnung
Dagmar Hartge
Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Kleinmachnow (DE) -
Grußwort
Dr. Jan Redmann
Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Potsdam (DE) -
09:30 Uhr
Ist das Recht auf Informationsfreiheit in der EU noch zeitgemäß? 25 Jahre EU-Verordnung über den Zugang zu Informationen
Markus Spoerer
Generalsekretariat des Europäischen Rates und des Rates der EU, Brüssel (BE) -
Zugang zu Umweltinformationen auf der Grundlage der Aarhus-Konvention: Trends der Umsetzung, Herausforderungen und Chancen
Maryna Yanush
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, Sekretariat der Aarhus-Konvention, Genf (CH) -
11:00 Uhr
Kaffeepause
-
11:30 Uhr
Zugang zu Informationen unter dem Kriegsrecht
Yuliia Derkachenko
Vertreterin des Beauftragten für Informationsrechte im Sekretariat des ukrainischen Parlamentsbeauftragten für Menschenrechte, Kyjiw (UA) -
Anleitung, Buße und Verdammnis der Verwaltungstransparenz in Portugal
Tiago Fidalgo de Freitas
Forschungszentrum für öffentliches Recht / Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Lissabon, Lissabon (PT) -
13:00 Uhr
Mittagspause
-
14:00 Uhr
Informationsfreiheit im Vereinigten Königreich: Mit Druck umgehen und Chancen optimal nutzen
Warren Seddon
Leiter der Abteilung für Informationsfreiheit und Transparenz, Behörde des Informationsbeauftragten, Manchester (GB) -
„Wir haben dem nichts hinzuzufügen“ – Journalistische Auskunfts- und Informationsrechte und ihre Bedeutung für Recherchen bei Behörden
Dr. Jost Müller-Neuhof
Rechtspolitischer Korrespondent und Syndikusrechtsanwalt, Der Tagesspiegel, Berlin (DE) -
15:30 Uhr
Kaffeepause
-
16:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten
Benjamin Lassiwe, Moderation
Landespressekonferenz Brandenburg e. V., Potsdam (DE) -
17:00 Uhr
Schlusswort
Dagmar Hartge
Ende der Veranstaltung
Imbiss
Teilnahme
Das Symposium findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt. Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Plätze sind nur beschränkt verfügbar. Daher bitten wir Sie, Ihre Teilnahme umgehend, aber spätestens bis zum 11. September 2026 anzumelden. Die Registrierung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs. Übernachtungs- und Reisekosten können nicht übernommen werden; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bitten wir höflich, ihre Reise selbst zu organisieren.
Wir beabsichtigen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung ein Teilnehmerverzeichnis zur Verfügung zu stellen. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit, ob wir Ihren Namen und Ihre Organisation darin aufnehmen dürfen. Hinweise zur Datenverarbeitung können Sie unserem Internetangebot entnehmen.
Das Symposium findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt. Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Plätze sind nur beschränkt verfügbar. Daher bitten wir Sie, Ihre Teilnahme umgehend, aber spätestens bis zum 11. September 2026 anzumelden. Die Registrierung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs. Übernachtungs- und Reisekosten können nicht übernommen werden; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bitten wir höflich, ihre Reise selbst zu organisieren.
Wir beabsichtigen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung ein Teilnehmerverzeichnis zur Verfügung zu stellen. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit, ob wir Ihren Namen und Ihre Organisation darin aufnehmen dürfen. Hinweise zur Datenverarbeitung können Sie unserem Internetangebot entnehmen.