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50. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten am 10. Juni 2026 in Potsdam

- Erschienen am 08.06.2026 - Presemitteilung 10/2026

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, findet in Potsdam die 50. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten unter Vorsitz der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht, Dagmar Hartge, statt. Konferenzort ist der Landtag Brandenburg, Raum 3.050. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr und endet voraussichtlich um 16:00 Uhr. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Die Beauftragten wollen sich auf ihrer Sitzung unter anderem mit der Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen befassen. Prof. Dr. Axel Adrian, Honorarprofessor im Fachbereich Recht, und Philipp Heinrich, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Korpus- und Computerlinguistik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, werden zugeschaltet sein, um ein KI-gestütztes Projekt zur Anonymisierung von Gerichtsentscheidungen vorzustellen. Außerdem steht ein Austausch zum Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin auf der Tagesordnung, nach dem SMS-Nachrichten als amtliche Informationen dem Informationsfreiheitsrecht unterfallen. Auch soll die Rolle der Informationsfreiheit im Zusammenhang mit den zahlreichen bevorstehenden Landtagswahlen thematisiert werden. Die Tagesordnung steht in unserem Internetangebot zur Verfügung.

Auf der Grundlage ihrer Geschäftsordnung finden die Konferenzen der Informationsfreiheitsbeauftragten öffentlich statt. Für eine Teilnahme erbitten wir aus organisatorischen Gründen eine kurze Anmeldung.

Zum Hintergrund

Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland ist ein Zusammenschluss der Beauftragten für Akteneinsicht, Informationsfreiheit und Transparenz des Bundes und jener Länder, in denen ein Informationsfreiheits-, Informationszugangs- oder Transparenzgesetz besteht. Ihr Ziel ist es, das Recht auf Informationszugang zu fördern und gemeinsam für seine Fortentwicklung einzutreten. Die Beauftragten verständigen sich auf gemeinsame Positionen in Fragen der Informationsfreiheit. Dies geschieht insbesondere durch Entschließungen, Positionspapiere und Stellungnahmen. Die Konferenz tagt zweimal jährlich unter wechselndem Vorsitz.