Barrierefreiheit

Erklärung zur Barrierefreiheit

Stand: 23. September 2020

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht ist bemüht, ihr Internetangebot im Einklang mit der Brandenburgischen Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Brandenburgischen Behindertengleichstellungsgesetz vom 17. September 2019 (Brandenburgische Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) barrierefrei zugänglich zu machen.

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für https://www.lda.brandenburg.de.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Dieses Internetangebot ist teilweise mit den Vorgaben der Brandenburgischen Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung vereinbar.

Bekannte Probleme bei der Barrierefreiheit

Dieses Internetangebot wurde im Jahre 2012 freigeschaltet; mit dem Webhosting ist der Brandenburgische IT-Dienstleister beauftragt. Dieser Landesbetrieb stellt ein Content-Management-System zur Verfügung, dessen ältere Version von uns derzeit noch genutzt wird. Sie ist auf die aktuell gültigen Vorgaben zur Barrierefreiheit nicht ausreichend zugeschnitten. Wir arbeiten derzeit an der für den Jahreswechsel 2020/2021 vorgesehenen Umstellung unseres Internetangebots auf eine neuere Version des Content-Management-Systems. Diese berücksichtigt die Vorgaben zur Barrierefreiheit.

Im Folgenden sind die uns bekannten, nicht barrierefreien Inhalte sowie die Gründe, aus denen sie nicht barrierefrei sind, aufgeführt:

  • Im Kopfbereich jeder Seite ist programmseitig eine Suchfunktion integriert, deren Eingabefeld nicht mit einer Textbeschriftung hinterlegt ist. Dadurch wird der Zweck des Eingabefelds möglicherweise mittels entsprechender Hilfsmittel wie Screen Reader nicht korrekt dargestellt. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Formulare und Datenbankabfragen wie beispielsweise das Beschwerdeformular, das Formular zur Mitteilung der Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten und die Sammlung der Gerichtsentscheidungen zur Informationsfreiheit sowie standardisierte Rubriken wie beispielsweise die Entschließungen der Datenschutzgremien und die Presseinformationen enthalten programmseitig Eingabefelder, die nicht mit einer Textbeschriftung hinterlegt sind. Dadurch wird der Zweck des Eingabefelds möglicherweise mittels entsprechender Hilfsmittel wie Screen Reader nicht korrekt dargestellt. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Für Formulare und Datenbankabfragen ist programmseitig keine Gruppierung logischer Einheiten der Eingabefelder vorgesehen. Dies kann bei komplexen Formularen die Übersicht erschweren. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Für die Formulare fehlt im Falle von freien, nicht zur Auswahl vorgegebenen Eintragungen die Kennzeichnung von Fehlern bei der Eingabe. Wir sind bestrebt, diesen Mangel im Rahmen der Migration der Formulare auf die neue Version des Content-Management-Systems zu berücksichtigen.
  • Auf allen Seiten außer der Startseite ist programmseitig eine Überschrift der zweiten Ebene (h2) definiert, die keinen Inhalt hat. Auf einigen Seiten fehlt zudem die Überschrift der ersten Ebene (h1) vollständig. Dadurch wird die Hierarchie der Inhalte einer Seite möglicherweise mittels entsprechender Hilfsmittel wie Screen Reader nicht korrekt dargestellt. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Auf einigen Seiten fehlen Ebenen von Überschriften, d. h. teilweise wird eine Ebene übersprungen. Dadurch wird die Hierarchie der Inhalte einer Seite möglicherweise mittels entsprechender Hilfsmittel wie Screen Reader nicht korrekt dargestellt. Wir sind bestrebt, die Reihenfolge der Ebenen von Überschriften im Rahmen der Migration der Inhalte auf die neue Version des Content-Management-Systems zu berücksichtigen.
  • Alternative Texte für Bilder weisen programmseitig teilweise Redundanzen mit anderen, beschreibenden Texten auf. Auch werden bei der Bewegung der Maus über ein Element redundante Texte angezeigt. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Auf der Seite der Gerichtsentscheidungen zur Informationsfreiheit fehlt für das (fest eingebundene) Bild mit dem Logo der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit der Alternativtext. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Auf allen Seiten fehlt programmseitig die Definition von Orientierungspunkten, mit denen Seitenbereiche zum Zweck einer leichteren Navigierbarkeit voneinander abgegrenzt dargestellt werden. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Der Suchfunktion ist programmseitig das Tastaturkürzel "Alt +s" zugeordnet. Dies kann im Konflikt mit individuellen Tastaturkürzeln der Benutzerinnen und Benutzer stehen. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Durch die programmseitige Definition des Tabindex-Attributs mit dem Wert "1" könnte die Reihenfolge der Links und Steuerelemente, die mit der Tabulatortaste normalerweise angesprungen wird, in unerwünschter Weise geändert werden. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Inhalte können nicht ohne Verlust an Informationen oder Funktionen sowie ohne zweidimensionales Scrollen mit einer Vergrößerung von 400% dargestellt werden. Der Mangel wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2020/2021 behoben werden.
  • Eine Sprachauszeichnung wird nicht auf allen Seiten, auf denen fremdsprachige Begriffe verwendet werden, vollständig angeboten. Dies betrifft vor allem englischsprachige Wörter. Wir sind bestrebt, die erforderlichen Sprachauszeichnungen im Rahmen der Migration der Inhalte auf die neue Version des Content-Management-Systems zu berücksichtigen.
  • Die meisten PDF-Dokumente entsprechen den Vorgaben der Barrierefreiheit nicht oder nicht vollständig. Dies betrifft sowohl die von der Landesbeauftragten selbst erstellten Dokumente als auch solche, die von anderen Stellen - beispielsweise von anderen Gremien für den Datenschutz oder die Informationsfreiheit - übernommen wurden.
  • Wir sind bestrebt, die Vorgaben zur Barrierefreiheit bei den von uns selbst erstellten PDF-Dokumenten künftig zu berücksichtigen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten wird dies sukzessive - beginnend mit den neu zu erstellenden PDF-Dokumenten - erfolgen.
  • Bei den anderen Stellen, von denen wir PDF-Dokumente übernehmen, handelt es sich um Dritte im Sinne des Artikels 1 Absatz 4 Buchstabe e der Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen. Diese werden von uns weder finanziert noch unterliegen sie der Kontrolle durch die Landesbeauftragte. Folglich haben wir auf die Barrierefreiheit der von ihnen zur Verfügung gestellten Dokumente keinen Einfluss. Diese Ausnahme betrifft beispielsweise auch unsere Tagungsbände von Veranstaltungen, sofern sie Beiträge Dritter enthalten. Die Landesbeauftragte wird sich bemühen, gegenüber den genannten Stellen darauf hinzuwirken, künftig bei der Erstellung von PDF-Dateien die Vorgaben zur Barrierefreiheit zu berücksichtigen.

Die bekannten Unvereinbarkeiten beschreiben Abweichungen von den Vorgaben der Web Content Accessibility Guidelines 2.1. Diese stellen den aktuellen Standard für die digitale Barrierefreiheit dar und sind nach § 2 Absatz 3 Brandenburgische Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung anzuwenden.

Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 23. September 2020 erstellt.

Die Bewertung der Vereinbarkeit des Internetangebots mit den Anforderungen der Brandenburgischen Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung wurde durch die Landesbeauftragte selbst durchgeführt.

Die Erklärung wurde zuletzt am 23. September 2020 überprüft.

Feedback und Kontaktangaben

Sofern Sie einen Mangel in Bezug auf die Einhaltung der Anforderungen zur Barrierefreiheit mitteilen möchten, erreichen Sie uns wie folgt:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht
Stahnsdorfer Damm 77
14532 Kleinmachnow
Telefon: 033203/356-0
Telefax: 033203/356-49
E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Bitte beachten Sie gegebenenfalls unsere Hinweise zur Verschlüsselung von E-Mails.

Für die barrierefreie Zugänglichkeit und die Bearbeitung der so eingehenden Mitteilungen ist die Internetredaktion (Gruppe "Informationszugang und Öffentlichkeitsarbeit" im Bereich Recht / Gruppe "Technik und Organisation 2" im Bereich Technik und Organisation) zuständig. Sie ist unter den oben angegebenen Kontaktdaten zu erreichen.

Falls Sie Unterstützung benötigen, um nicht oder nicht vollständig barrierefreie Inhalte dieses Internetangebots nutzen zu können, lassen Sie uns dies bitte wissen.

Wir sind bestrebt, Ihnen so schnell wie möglich, spätestens aber innerhalb von drei Wochen, zu antworten.

Durchsetzungsverfahren

Bei nicht zufriedenstellenden Antworten innerhalb eines Zeitraumes von drei Wochen oder keiner Antwort aus oben genannter Kontaktmöglichkeit können Sie bei der nach § 4 Abs. 3 Brandenburgische Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung eingerichteten Durchsetzungsstelle des Landes Brandenburg, eingerichtet beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (Landesbehindertenbeauftragte), einen entsprechenden Antrag auf Prüfung der hier genannten Regelungen und Maßnahmen stellen:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration
und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)
Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam
E-Mail: landesbehindertenbeauftragte@msgiv.brandenburg.de
Telefon: 331 866-5014

Die Durchsetzungsstelle prüft den Antrag aus inhaltlicher Sicht und ordnet im Einzelfall eine technische Überprüfung des Internetangebots durch die Überwachungsstelle für Barrierefreiheit von Web- und Anwendungstechnologien im Land Brandenburg, an. Sie hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Landes Brandenburg, zum Thema Barrierefreiheit in der Informationstechnologie, beizulegen. Das Durchsetzungsverfahren ist kostenlos. Es muss kein Rechtsbeistand eingeschaltet werden.